Düsseldorf / Dortmund (ots) - Fast jede_r benutzt es. Fast keine_r
kennt seine Geschichte. Ein Mobiltelefon, ob solide-altbewährtes
Auslaufmodell oder modern-stylisches Smartphone -, kaum jemand kommt
heute noch ohne aus. Vor 40 Jahren wurde das erste Gespräch mit einem
tragbaren Telefon geführt, heute verschickt man "WhatsApp" Nachrichten,
fotografiert, surft im Internet
und hört Musik. Während Nutzer_innen sich in aller Welt darüber freuen,
wie die Multimediageräte mit ständigen technischen Innovationen die
Kommunikation und Arbeit erleichtern, ertragen am Anfang der
Produktionskette des globalisierten Herstellungsprozesses Arbeiter_innen
Gesundheitsschäden, Verstöße gegen Arbeits- und Menschenrechte und
Sicherheitsvorschriften.
Zeit, den Blick über den Displayrand
hinauszuwerfen. Im Rahmen der vom 6.-8. September stattfindenden Messe
FA!R-Fair Trade & Friends in den Westfalenhallen Dortmund
organisiert das Eine-Welt-Netz-NRW insgesamt 17 Fachforen unter dem
Motto: "Gesellschaft steuert Wirtschaft - eine Utopie?" Im Forum
"Mobiltelefone: Angesagt, aber ausbeuterisch" am Freitag um 13:30 Uhr
wird das erste Fairphone vorgestellt, das nun von der gleichnamigen
niederländischen Organisation hergestellt und bereits rund 13.300 Mal
geordert wurde. Ein Erfolg angesichts der Skandale über die ökologischen
und sozialen Missstände, die von Nichtregierungsorganisationen seit
vielen Jahren angeprangert werden. Ein erster Schritt in die richtige
Richtung.
Expert_innen aus unterschiedlichen Fachzusammenhängen
wie Sebastian Jekutsch (Forum Informatiker_innen für Frieden und
gesellschaftliche Verantwortung), Philip Heldt (Verbraucherzentrale
NRW), Cornelia Szyzkowitz (Deutsche Telekom) und Emma Furniss
(fairphone) stellen sich den Fragen des Moderators Friedel Hütz-Adams
vom Südwind-Institut und dem Publikum. Sie erörtern Zusammenhänge in der
Produktionskette und diskutieren Lösungsansätze wie verantwortliches
Handeln von Herstellern, Netzbetreibern, Konsumenten und Politik, die
Notwendigkeit, weltweit geltende Mindeststandards für die gesamte
Lieferkette zu erarbeiten sowie Transparenz, Sanktionsmöglichkeiten und
internationale gesetzliche Rahmenbedingungen durchzusetzen.
Im
Anschluss an das Fachforum steht Emma Furniss für Fragen zur Verfügung.
Es lohnt sich also, sein Mobiltelefon zu zücken und den
Veranstaltungstipp noch an ein paar Freunden zu senden!
Das ausführliche Programm der Fachforen kann hier heruntergeladen werden: www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/2212/ . Die Teilnahme ist für Messebesucher der FA!R & FRIENDS kostenlos. www.fair2013.de
Mittwoch, 28. August 2013
Montag, 19. August 2013
Hohe Kosten für die Rufnummernportierung behindern Wettbewerb im Festnetz
Berlin (ots) - Vielen Kunden ist es beim Wechsel ihres
Breitbandanbieters wichtig, ihre gewohnte Rufnummer mitzunehmen. Für die
Portierung darf der abgebende Anbieter dem Kunden die ihm entstehenden
Kosten in Rechnung stellen. Zu hohe Kosten können Kunden jedoch vom
Wechsel abhalten. Das Berliner Telekommunikationsunternehmen easybell
hat vor dem Landgericht Köln gegen einen Wettbewerber gewonnen, der
einen Kunden durch hohe und intransparente Portierungskosten einen
Wechsel erschwert hat. Dem Kunden, der mit zehn Rufnummern zu easybell
wechseln wollte, wurden pro Rufnummer 29,99 Euro Portierungsgebühren
angekündigt, also insgesamt 299,90 Euro. Der Kunde verzichtete daraufhin
teilweise auf die Rufnummernmitnahme.
easybell klagte gegen das Unternehmen, da überhöhte Kosten für ausgehende Portierungen den fairen Wettbewerb verhinderten. Rechtsanwalt André Queling von der Kanzlei Grosse Gottschick+Partner fasst die Auffassung der easybell GmbH zusammen: "Portierungen mehrerer Rufnummern eines Kunden werden in einem technischen Vorgang abgewickelt. Daher und aufgrund der marktüblichen Preise konnte der Kunde die Preisliste so interpretieren, dass das Leistungsentgelt nur einmal fällig wird." Nach Urteil des Landgerichts Köln vom 05.08.2013 (LG Köln - 31 O 193/13) droht dem beklagten Anbieter bei Wiederholung ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro.
Im Festnetzbereich sind die maximalen Kosten für Portierungen bislang nicht reguliert. Einige Anbieter nutzen diese Lücke, um überhöhte Kosten in Rechnung zu stellen. "Immer wieder werden Kunden durch hohe Portierungskosten des Altanbieters überrascht. Es ist verständlich, dass Kunden hieraufhin den Wechselauftrag widerrufen" berichtet Dr. Andreas Bahr, Geschäftsführer der easybell GmbH. "Mit dem richtungsweisenden Urteil im Rücken werden wir uns zukünftig noch konsequenter für unsere Kunden einsetzen und gegen die Behinderung des Wettbewerbs vorgehen. Wünschenswert wäre jedoch, wenn der Gesetzgeber eine Obergrenze für die Portierungskosten von Festnetznummern - ähnlich wie beim Mobilfunk - festlegen würde", so Dr. Bahr weiter.
easybell klagte gegen das Unternehmen, da überhöhte Kosten für ausgehende Portierungen den fairen Wettbewerb verhinderten. Rechtsanwalt André Queling von der Kanzlei Grosse Gottschick+Partner fasst die Auffassung der easybell GmbH zusammen: "Portierungen mehrerer Rufnummern eines Kunden werden in einem technischen Vorgang abgewickelt. Daher und aufgrund der marktüblichen Preise konnte der Kunde die Preisliste so interpretieren, dass das Leistungsentgelt nur einmal fällig wird." Nach Urteil des Landgerichts Köln vom 05.08.2013 (LG Köln - 31 O 193/13) droht dem beklagten Anbieter bei Wiederholung ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro.
Im Festnetzbereich sind die maximalen Kosten für Portierungen bislang nicht reguliert. Einige Anbieter nutzen diese Lücke, um überhöhte Kosten in Rechnung zu stellen. "Immer wieder werden Kunden durch hohe Portierungskosten des Altanbieters überrascht. Es ist verständlich, dass Kunden hieraufhin den Wechselauftrag widerrufen" berichtet Dr. Andreas Bahr, Geschäftsführer der easybell GmbH. "Mit dem richtungsweisenden Urteil im Rücken werden wir uns zukünftig noch konsequenter für unsere Kunden einsetzen und gegen die Behinderung des Wettbewerbs vorgehen. Wünschenswert wäre jedoch, wenn der Gesetzgeber eine Obergrenze für die Portierungskosten von Festnetznummern - ähnlich wie beim Mobilfunk - festlegen würde", so Dr. Bahr weiter.
Freitag, 9. August 2013
Crowdfunding-Kampagne für Ubuntu Edge
London (ots) - Ubuntu Edge kombiniert in nur einem Gerät den Komfort eines Smartphones und die Leistungsfähigkeit eines Desktop-PCs. Großen Anklang findet das Projekt in Deutschland. Hier hat Ubuntu Edge nach den USA die meisten Unterstützer. Ziel der Kampagne ist es, über die internationale Crowdfunding-Plattform Indiegogo innerhalb von 30 Tagen für eine limitierte Produktionsserie von 40.000 Geräten 32 Millionen US-Dollar zu generieren. Die Kampagne endet am 21. August 2013.
Ubuntu Edge kann sowohl mit Ubuntu Phone OS als auch mit Android gestartet werden und lässt sich durch Anschluss an einen Monitor in einen vollwertigen PC verwandeln. Anwender können sämtliche Ubuntu-Desktop-Komponenten nutzen und haben gleichzeitig Zugriff auf die Dateien des Smartphones. Das leistungsfähige Ubuntu Edge wird mit dem neuesten Prozessor, mindestens 8GB RAM und 128GB Datenspeicher ausgestattet. Statt eines üblichen Glas-Displays verwendet das Ubuntu Edge ein Bildschirm aus reinem Saphir-Kristall. Zudem kommt im Ubuntu Edge erstmals auch die langlebige Siliziumanoden-Akkutechnologie zum Einsatz. Eine Dual-LTE-Lösung sorgt für ein schnelles Roaming mit Zugang zu 4G-Breitbandnetzen in sämtlichen Ländern mit entsprechender Netzversorgung.
"Ubuntu Edge ist das ultimative Konvergenzgerät und stellt die bestehenden Konzepte für PCs und Smartphones auf den Prüfstand. Mit unserem Ansatz, die Finanzierung der Entwicklung und Produktion über eine Crowdfunding-Kampagne zu realisieren, gehen wir neue Wege. Unser Ziel ehrgeizig, aber die Förderung und Unterstützung von Ubuntu Edge ist die beste Möglichkeit, um diese innovativen Technologien schneller auf den Markt zu bringen", erläutert Mark Shuttleworth, Gründer von Ubuntu.
Mit ihrer Unterstützung von Ubuntu Edge leisten die Indiegogo- und alle Ubuntu-Communities einen Beitrag dazu. Alle Förderer, die sich jetzt mit 780 Dollar an der Crowdfunding-Initiative beteiligen, werden im Mai 2014 eines diese innovativen Smartphones erhalten.
Die Kampagne ist online unter http://www.indiegogo.com/projects/ubuntu-edge
Ubuntu Edge kann sowohl mit Ubuntu Phone OS als auch mit Android gestartet werden und lässt sich durch Anschluss an einen Monitor in einen vollwertigen PC verwandeln. Anwender können sämtliche Ubuntu-Desktop-Komponenten nutzen und haben gleichzeitig Zugriff auf die Dateien des Smartphones. Das leistungsfähige Ubuntu Edge wird mit dem neuesten Prozessor, mindestens 8GB RAM und 128GB Datenspeicher ausgestattet. Statt eines üblichen Glas-Displays verwendet das Ubuntu Edge ein Bildschirm aus reinem Saphir-Kristall. Zudem kommt im Ubuntu Edge erstmals auch die langlebige Siliziumanoden-Akkutechnologie zum Einsatz. Eine Dual-LTE-Lösung sorgt für ein schnelles Roaming mit Zugang zu 4G-Breitbandnetzen in sämtlichen Ländern mit entsprechender Netzversorgung.
"Ubuntu Edge ist das ultimative Konvergenzgerät und stellt die bestehenden Konzepte für PCs und Smartphones auf den Prüfstand. Mit unserem Ansatz, die Finanzierung der Entwicklung und Produktion über eine Crowdfunding-Kampagne zu realisieren, gehen wir neue Wege. Unser Ziel ehrgeizig, aber die Förderung und Unterstützung von Ubuntu Edge ist die beste Möglichkeit, um diese innovativen Technologien schneller auf den Markt zu bringen", erläutert Mark Shuttleworth, Gründer von Ubuntu.
Mit ihrer Unterstützung von Ubuntu Edge leisten die Indiegogo- und alle Ubuntu-Communities einen Beitrag dazu. Alle Förderer, die sich jetzt mit 780 Dollar an der Crowdfunding-Initiative beteiligen, werden im Mai 2014 eines diese innovativen Smartphones erhalten.
Die Kampagne ist online unter http://www.indiegogo.com/projects/ubuntu-edge
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